Wochenende in Bildern – 18./19. August 2018

Sonntag Abend – mein Mann holt uns gerade etwas zu essen, weil wir heute keine Lust mehr aufs Kochen haben: Zeit fürs Wochenende in Bildern!

Unser Samstag begann mit dem ersten Frühstück zu Hause nach unseren Urlaubstagen in Hamburg – und mit der üblichen Diskussion, wie man denn nun korrekt ein Frühstücksei aufschlägt. Klopfen oder Köpfen, mein Mann und ich kommen da nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Nachdem ich galant eine Saftflasche umgeschubst habe, diese die Salzmühle umhaut, welche dann auf mein Ei kracht hat sich die Frage für mich dann eigentlich auch erledigt. Aber fürs Protokoll: man klopft und pellt natürlich!

Der Mini hat eine neue Tonie-Figur abgestaubt und ist völlig versessen auf die Geschichten. Die Bobo Geschichten laufen in Dauerschleife und der Dreijährige gammelt auf der Couch. Das darf auch mal sein. 🙂

Na gut, ein bißchen gemalt wird auch… Ich finde übrigens ganz faszinierend, wie sich mein Blick auf Kinderbilder verändert, je weiter ich mit der Lektüre von Arno Sterns Buch „Wie man Kinderbilder nicht betrachten soll“ komme. Sehr spannend übrigens, wenn auch sprachlich an vielen Stellen nicht mein Fall. Hier finde ich den Inhalt aber so interessant, das ich drüber weglesen kann.

Zum Mittagessen gibt es für mich einen Salat mit „von allem ein bißchen“, was der Kühlschrank so hergab.

Es wird weiter fleissig gemalt, vor allem die Whiteboard-Seite der Tafel fasziniert den Mini sehr. Natürlich hat er auch schon ausprobiert, ob man WIRKLICH nur mit den Whiteboard-Stiften darauf malen kann. (Kleiner Spoiler: Mama ist kein Spielverderber, sondern hatte echt Recht. Die anderen Stifte gehen nicht mehr ab.)

Während der Mini malt, kümmere ich mich schonmal um das Abendessen. Zuerst das Wichtigste: der Nachtisch! Ich mache noch einmal die köstlichen Pasteis de Nata und habe eine Idee, wie ich sie diesmal etwas mehr karamellisieren lassen kann, obwohl der Ofen keine 400 Grad schafft, wie im Rezept empfohlen. 😉

Weiter geht es mit der Gemüselasagne. Heute mal ohne Fleisch und in Ermangelung von Sahne mit einer Spinat-Hafercreme-Soße. Ohne den Käse obendrauf wäre es also sogar eine vegane Lasagne geworden – und das witzige: hat keiner gemerkt. Den Unterschied zwischen Sahne und Hafercreme schmeckt man in Soßen wirklich gar nicht, finde ich.

Mein Versuch, die 10000. Wiederholung des neuen Bobo-Tonies zu verhindern, ist leider nicht von Erfolg gekrönt. Mama, ich weiß du liest hier mit: es tut mir jetzt wirklich sehr leid, dass ich immer das gleiche Lied von Bon Jovi in Dauerschleife gehört habe. Ich kann den Nervfaktor jetzt erahnen. Aber es war immerhin Bon Jovi und nicht Bobo Siebenschläfer…

Wie immer besteht der Mini darauf abends unseren Garten zu wässern. Wir bereiten ihn jetzt mal schonend darauf vor, dass das nicht mehr lange nötig sein wird…

Die Lasagne schmurgelt schließlich im Ofen, der Mini möchte lieber ein Butterbrot, setzt das Badezimmer zweimal unter Wasser, kippt ein Glas Wasser in seinem Bett aus – und auch ansonsten ist das ein ganz normaler Abend mit einem Dreijährigen. Meine Mama, die mit uns gegessen hat, nickte immer nur wissend – also ist das offenbar alles ganz normal, nur eine Phase und überhaupt.

Der Sonntag morgen beginnt mit einer Laufradrunde meiner beiden liebsten Männer – und den schönen Blumen, die die beiden mit gestern mitgebracht haben.

Da ich durch die Laufradrunde viel Zeit habe, packe ich meine Hamburg-Mitbringsel aus und pinsele ein bißchen. Ich liebe es ja, mir Zeit fürs MakeUp zu nehmen – meine Auszeit nur für mich! Das mögen viele oberflächlich finden, aber mir tut es gut.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Kirche und diskutieren mit dem Mini intensiv, was denn nun die angebrachte Kleidung ist. Es ist übrigens ein Gerücht, dass man diese Diskussionen nur mit Mädchen führt! Der Mini ist sehr eigen und hat Lieblingskleidungsstücke, die er am liebsten jeden Tag tragen möchte. Soll er von mir aus auch – aber manchmal muss man die eben auch waschen…

Das kalte Mittagessen später findet der Mini irgendwie nicht so toll. Er möchte lieber ein „richtiges“ Essen. Haben wir ein Glück, dass Eis zum Nachtisch offenbar zu „richtigem“ Essen zählt. 😉 In der Lieblingseisdiele angekommen, erklärt der Mini dem Besitzer auch gleich, dass man jedes Wochenende auf jeden Fall Eis essen muss. Das sei ganz wichtig. Offenbar haben wir eine neue Familienregel…

…und ich finde die jetzt gar nicht so schlecht!! 🙂 Für mich gab es Sesam, weiße Schokolade und Pistazie – himmlisch!

Der Mini und mein Mann machen auf dem Heimweg noch einen Stopp bei Oma und Opa, während ich zu Hause schon eine Arbeitsrunde einlege. Ein bißchen Zeit am Rechner, ein bißchen Koffer ausräumen, und: meine Pinsel waschen. Es war mal wieder dringend nötig…

Den Mini abends ins Bett zu komplimentieren, ist eine echte Herausforderung. Obwohl die Augen schon ganz klein sind und er alle zwei Minuten gähnt, ist er natürlich gaaaaar nicht müde. Damit der Abend nicht so abenteuerlich endet wie gestern, toben wir noch eine Runde im Kinderzimmer, bevor es dann ins Bad geht.

Immerhin bleibt heute der Fussboden im Badezimmer trocken, ich verbuche das mal als Erfolg. 😉 Der Mini schläft inzwischen, der Text ist quasi fertig – und ich genieße den Rest des Abends mit meinem Mann. Und freue mich darauf, nachher hier bei Susanne auf Geborgen Wachsen zu lesen, was andere Familien dieses Wochenende so gemacht haben!

Habt einen schönen Sonntag Abend – liebe Grüße,
Eure Tina

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