1000 Fragen an mich selbst (28+29)

Heute gibt es wenig Vorgeplänkel – ich habe eine Woche Fragen ausgelassen, also müsst ihr heute durch die doppelte Menge durch. Holt euch einen Kaffee, macht es euch gemütlich – los geht’s:

561: Bedauerst du etwas?

Ja, einige Dinge – das ist glaube ich ganz normal. Oder gibt es jemanden, der zurückschaut und immer findet, das alles supi gelaufen ist. In den letzten Jahren ist eine Freundschaft kaputtgegangen, sehr komplizierte Geschichte, das bedauere ich beispielsweise.

562: Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten?

Uhhh, Trickfilme – da bin ich ehrlich gesagt nicht so fit. Ist vermutlich eine Frage der Zeit, bis ich wieder da drin bin.

563: Was würdest du deinem Kind gern für’s Leben mitgeben?

Eine Menge Dinge – vor allem viel Vertrauen in sich selbst, eine große Portion Resilienz und ein gesundes Selbstwertgefühl.

564: Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?

Meinen Kalender mit meiner To Do-Liste. 😉

565: Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?

Nein. Ich mag das Internet für alle die vielen tollen Möglichkeiten und Inspirationen, die es bietet.

566: Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt?

Das ist schon ewig her – der Trend der Erwachsenenmalbücher geht komplett an mir vorbei.

567: Wer war deine Jugendliebe?

Als Teenager war ich ziemlich oft verliebt. 😉

568: Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?

Für meinen Sohn, an seinem dritten Geburtstag!

569: Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?

Klar, nicht vollgestellt, mit wenig Deko. Wir mögen das so.

570: Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?

Das kommt auf die Erinnerungen an – mit meiner Mama, meinem Mann, mit einer Freundin. So wie sich das eben manchmal ergibt.

571: Wie viele Stunden am Tag verbringst du vorm Computer?

Meine komplette Arbeitszeit – also unter der Woche mindestens fünf Stunden. Abends oft auch noch einmal ein wenig, wenn etwas liegen geblieben ist.

572: Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?

Nein. Das finde ich auch ziemlich schräg, denn was sagt das denn über die Beziehung aus? Mein Mann freut sich, wenn ich etwas schönes gefunden habe. Und ich mache beim Shoppen keinen unvernünftigen Blödsinn.

573: Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht fertig machen zu müssen?

Ich hasse Unfertiges. Das macht mich selber verrückt, weil ich Dinge gerne abschließe. Insofern benutze ich da keine Ausreden, ich will es einfach fertig machen.

574: Gehst du gern ins Kino?

Oh ja, sehr gerne! Leider viel zu selten. Die üblichen Filmstartzeiten passen einfach nicht gut zu unserem abendlichen Ablauf – und man kann eigentlich fast alle Filme ja jetzt schnell „on demand“ schauen. Deshalb ist der Kinobesuch selten geworden.

575: Wie großzügig bist du?

Ziemlich großzügig, denke ich. Hoffe ich. Denn das ist ja etwas, das von außen eingeschätzt wird, das kann man selber schwer sagen, finde ich.

576: Was versuchst du zu vermeiden, weil du Angst hast?

Ich möchte bitte wirklich nicht von einer Wespe gestochen werden… Ansonsten vermeide ich Autofahren in den Innenstadt von Köln – aber weniger aus Angst, sondern weil ich mich jedes Mal verfahre und meine Laune in den Keller rauscht.

577: Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft?

Salate lustig zusammenstellen. Und Lakritz. Und nicht neu, aber eine Leidenschaft: Schminkkram aller Art.

578: Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?

Uff. Ein Kleid? Keine Ahnung.

579: Wie geht es dir wirklich?

Ich bin ein ziemlich offener Mensch. Glaubt mit, wenn es mir schlecht geht oder ich mies gelaunt bin, dann merkt man das. Sehr schnell.

580: Worauf hast du zuletzt schweren Herzens geantwortet?

Ich habe kürzlich eine berufliche Anfrage abgelehnt, weil die Deadline knapp und für mich als Teilzeit-Selbstständige nicht zu schaffen war.

581: Wie kannst du es dir selbst leichter machen?

Hm. Ich mache es mir eigentlich immer so leicht wie es geht. Klar, manchmal ist es trotzdem viel – keine Frage, aber ich bin schon jemand, der auch gut auf sich achtet.

582. Worum weinst du insgeheim?

Insgeheim weine ich eigentlich nicht. Wenn, dann bricht es einfach aus mir heraus.

583: Hast du jemals einen Liebesbrief geschrieben?

Ja. 🙂

584: Hast du jemals einen Liebesbrief bekommen?

Ja. 🙂

585: Spendest du regelmäßig für einen guten Zweck?

Ja.

586: In wie vielen Weltstädten bist du gewesen?

Was ist denn das für eine Frage? Was sind denn Weltstädte? Ich war schon in vielen faszinierenden Großstädten auf der Welt – und möchte viele davon in ein paar Jahren auch dem Mini zeigen.

587: Welchen Modetrend von früher findest du heute lächerlich?

Viele. Besonders bekloppt aber vielleicht diese engen Plastik-Tattoo-Halsbänder aus den 90ern.

588: Ist deine Grundeinstellung positiv?

Absolut!! Ich bin fest davon überzeugt, das irgendwie schon alles gut wird.

589: Wie reich wärst du gerne?

Ich glaube, das es dem Geld eigen ist, dass man immer meint, noch mehr davon gebrauchen zu können. Wenn man sich Wunsch A erfüllt hat, taucht am Horizont Wunsch B auf. Die meisten machen einen nicht langfristig zufrieden oder glücklich – deshalb finde ich es schwierig, hier eine Zahl oder einen Wunsch zu nennen.

590: Darf man lügen, um jemanden zu schützen?

Ja, ich finde schon. Man nennt das ja die sogenannten „White Lies“, wenn man aus einer guten Absicht heraus die Unwahrheit sagt, oder etwas verschweigt.

591: Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft?

Kindersachen von Freunden.

592: Was ist als Kopie besser als das Original?

Das ist ja schon fast eine philosophische Frage! Mal ganz praktisch: Hm, oft finde ich Beauty-Drogeriprodukte qualitativ genauso gut oder manchmal auch besser als das High End-Original. Und eher abstrakt: ich glaube, dass das kopieren eine gute Form der Übung ist. Oft fehlt ja am Anfang Handwerkszeug und Inspiration – durch das Kopieren kann man erst einmal das Handwerkszeug üben. Beherrscht man das, kommt oft auch die eigene Inspiration.

593: Hörst du gut auf deinen Körper?

Ja. Übrigens gelingt mir das sehr viel besser, seit ich schwanger war.

594: Von welchem Beruf weißt du nicht, was man da genau macht?

Bestimmt von ganz, ganz vielen. Alleine im Bereich IT bin ich völlig lost, da sagen mir die meisten Titel nichts.

595: Was stimmt nicht, wenn du dich jetzt umschaust?

Alles fein. Vielleicht 3-4 Grad weniger, die wären auch ok. Aber eigentlich stimmt alles.

596: Was wünschst du dir für die Menschheit?

Das sprengt hier glaube ich den Rahmen. Ich wünsche mir eine Renaissance von gemeinsamen Werten, die das Zusammenleben, unseren Umgang mit der Natur und unseren Kindern bestimmen. Ich wünsche mit mehr Wertschätzung, auch von Fremdem und Unbekanntem und weniger bewerten. Ich wünsche mir eine Kultur der Inspiration und gegenseitigen Unterstützung statt einer Kultur der Kritik und der Missgunst.

597: Gehst du unter Leute, wenn du dich allein fühlst?

Nein. Wenn ich mich allein fühle, dann verbringe ich Zeit mit meinem Mann oder mit einer Freundin.

598: Welche Droge würdest du gern ausprobieren, wenn sie legal wäre?

Keine. Ich hätte Angst vor dem Kontrollverlust.

599: Wann hattest du zuletzt Schmetterlinge im Bauch?

Jetzt. Aus Vorfreude – wir gehen heute Abend nämlich zu Zweit aus und ich freue mich riesig auf die Zeit mit meinem Mann.

600: Wie oft schaltest du dein Telefon aus?

Gar nicht. Asche auf mein Haupt, ich schicke das abends nur in den Nachtmodus – da kommen dann nur wirklich wichtige Anrufe und Nachrichten durch. Aber ausschalten tue ich es wirklich selten.

Geschaaaaaaaft!!! 40 Fragen, Respekt, wenn ihr es bis hierhin geschafft hat! Nächste Woche bin ich dann wieder im normalen Rhythmus, dann müsst ihr nicht so viel lesen. Ich fand die Fragen diese Woche wirklich gut, das hat Spaß gemacht und auch immer mal wieder einen interessanten Denkanstoss gegeben.

Liebe Grüße & einen schönen Samstag,
Eure Tina

MerkenMerken

.entry-meta-wrapper {display:none}

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Ich stimme zu. (Die DS-GVO Checkbox ist ein Pflichtfeld.)