Hallo Kindergarten! Tipps zur Vorbereitung auf den Kindergartenstart

Dieser Text enthält Werbung durch PR-Samples / Rezensionsexemplare.

Vor ungefähr einem Jahr war ich ziemlich aufgeregt – denn in wenigen Wochen stand der Beginn des Kindergartens für den Mini an. Eine große Veränderung für uns beide – und eine Veränderung, der ich durchaus mit gemischten Gefühlen entgegengeblickt habe. Zum einen, weil das natürlich ein großer Schritt ist, das Kind nach zweieinhalb Jahren zu Hause jemand anderem anzuvertrauen (darüber habe ich hier schon einmal geschrieben) und zum anderen, weil ich mir viele Sorgen darüber gemacht habe, wie die Eingewöhnung so klappen würde.

Und weil ich grundsätzlich jemand bin, der in solche Situationen gerne etwas tut statt abzuwarten, habe ich angefangen, den Mini in den Sommerwochen 2017 schon einmal langsam auf den Start in den Kindergarten vorzubereiten. Mein Sohn ist ein Kind, das sich grundsätzlich mit Veränderungen seiner gewohnten Routine schwer tut. Gerade deshalb fand ich es wichtig, das Thema Kindergarten schon vor dem Start immer mal wieder aufzugreifen und eine Vorfreude darauf zu wecken. Wie wir das genau gemacht haben, möchte ich gerne hier teilen – vielleicht ist ja für den ein oder anderen auch ein guter Tipp für die nächsten Wochen dabei?

Im Zweifel hilft immer: ein Buch

Eine Strategie, die sich für mich bisher immer bewährt hat – kennst du eine Thema nicht, lies mal ein Buch dazu. Im letzten Sommer zogen also so einige Bücher rund um das Thema Kindergarten bei uns ein – teils selbst gekauft, teils als PR-Samples. Unsere kleine Leseratte liebt das Vorlesen ja sehr, auf diese Weise konnten wir ihm einen ersten Einblick in das Thema Kindergarten geben und ihn ein bißchen neugierig machen auf das, was da kommt.

Das sind die Bücher, die der Mini schließlich besonders geliebt hat. Neben den Max-Büchern (PR-Samples) waren vor allem der Drache Kokosnuss sehr beliebt. Natürlich sind die Abläufe und Rituale in jedem Kindergarten verschieden – ich habe bei der Buchauswahl nur darauf geachtet, dass es jetzt nicht völlig unrealistisch wurde. Verschiedene Elemente wie beispielsweise ein gemeinsames Frühstück oder ein Morgenkreis kommen aber in fast allen Büchern vor und bieten eine schöne Möglichkeit, das dem eigenen Kind schon einmal zu erklären.

Eine ganz besondere Rolle spielte in der Eingewöhnung übrigens diese Seite im Buch „Der kleine Drache Kokosnuss kommt in den Kindergarten“ – der Satz, den Lulu  hier sagt wurde quasi zu unserem „Mantra“ in der Eingewöhnung. Es hat dem Mini wunderbar erklärt hat, warum die Mamas und Papas nicht mit im Kindergarten bleiben. 🙂 Ich muss heute noch immer wieder lächeln, wenn ich diese Seite vorlese – das kommt mir vor, als ob es schon Ewigkeiten her wäre.

Das Vorlesen und Anschauen von Kindergartenbücher hat uns vor einem Jahr geholfen die Vorfreude zu wecken und einen ersten Einblick in den Kindergarten zu geben. Der Mini war auf jeden Fall sehr neugierig und hat sich sehr auf den Beginn gefreut.

Den Kindergarten kennenlernen

Um diese Neugier zu nutzen und im wahrsten Sinne des Wortes einen „Schritt“ in Richtung Kindergarten zu machen, haben wir im Sommer jede Gelegenheit genutzt, um dort vorbeizuschauen. Die neuen Kinder waren bereits zum Sommerfest eingeladen und konnten so die Räume und das Aussengelände schon einmal erkunden. Der Mini war dabei völlig begeistert von den vielen Spielsachen und vor allem den tollen Fahrzeugen draussen.

Auch während der Sommerferien sind wir immer mal wieder in Richtung Kindergarten oder am Kindergarten vorbei spaziert und haben den Mini darauf hingewiesen, dass das nun bald sein Kindergarten sein wird. So kannte er den Weg bereits, und auch das Gebäude selbst war nichts neues für ihn. Auch für uns war es schön, den Kindergarten schon etwas zu kennen: so konnten wir ihn immer wieder an die Dinge erinnern, die ihm dort so gut gefallen hatten – die Fahrzeuge zum Beispiel!

Die Ausstattung: neue Dinge für einen neuen Abschnitt

Wenn man in den Kindergarten geht, bekommt man als Eltern zum allerersten Mal eine Liste mit Dingen, die zu besorgen sind. Unsere war nicht besonders lang – bot aber auch eine schöne Möglichkeit, die gemeinsame Vorfreude auf den Start im Kindergarten weiter zu steigern. Wir brauchten einen Rucksack, eine Brotdose, eine Matschhose, Hausschuhe und Gummistiefel – also machte ich mich auf die Suche nach einem schönen Kindergartenrucksack & Co. Es dauerte nicht lange, bis ich dabei auf Affenzahn stieß – deren süße Tierrucksäcke einem einfach sofort ins Auge fallen. Ich habe den Mini aussuchen lassen, welchen er gerne haben möchte – und er hat sich für den kleinen Freund Timmi Tiger entschieden. Minis Oma hat ihm den Rucksack dann schließlich zum Start in den Kindergarten geschenkt – und das Kind war total happy.

Die Rucksäcke bieten viele liebevolle Details – beispielsweise lässt sich die Zunge herausziehen – und haben genau die richtige Größe für kleine Menschen. Für den Start bieten sich die „kleinen Freunde“ an, ab etwa drei Jahren passen auch die „großen Freunde“ prima. Für das nächste Kindergartenjahr haben wir deshalb nun von Affenzahn den großen Freund „Daria Drache“ als PR-Sample zur Verfügung gestellt bekommen – und auch der wurde sofort genau geliebt wie der Tigerrucksack. Der Drachenrucksack kann sich nämlich sogar die Augen zu halten – für den Mini definitiv die coolste Funktion.

Ich empfehle hier wirklich nur Produkte, von denen ich selbst sehr überzeugt bin – und diese Rucksäcke gehören dazu. Der heissgeliebte Tigerrucksack hat kürzlich übrigens völlig ohne Probleme eine 30-Grad-Feinwäsche in der Waschmaschine überstanden – und sieht nun wieder aus wie neu. Tiger sind also definitiv nicht wasserscheu… 😉

Während Matschhose, Hausschuhe und Gummistiefel auf der Liste des letzten Jahres schnell abgehakt waren, bereitete mir die Brotdose für das mitzugebende Frühstück mehr Kopfzerbrechen. Ich wollte gerne frisches Obst und Brote zusammen in die Dose hereinpacken und bin deshalb zunächst bei einer Art Bento-Box für Kinder gelandet.

In der Praxis erwies sich diese aus mehreren Gründen als keine gute Lösung: neben dem hohen Gewicht war auch die Reinigung in der Spülmaschine schwierig – irgendwie hing immer noch etwas in den Rillen und Ecken des Einsatzes. Seit etwa zwei Wochen nutzen wir nun die Edelstahl-Dosen aus dem Affenzahn-Starterset und sind davon sehr begeistert. Der Deckel hält dicht, ist aber leicht zu öffnen und zu schließen – und wenn ich ganz ehrlich bin, dann gibt mir eine Dose aus Edelstahl auch ein besseres Gefühl, als eine Box aus Kunststoff – und sie ist trotzdem sehr leicht. Im Set ist ebenfalls eine Trinkflasche enthalten – da der Mini aber keine Flasche mit in den Kindergarten nimmt, haben wir diese bisher noch nicht getestet. Der nächste Ausflug kommt aber bestimmt!

Es war gut, den Mini in die Auswahl des Rucksackes mit einzubinden – er trägt ihn morgens ganz stolz in den Kindergarten. Wir haben es übrigens zu Beginn so gehandhabt, dass der begehrte Rucksack wirklich ausschließlich für den Kindergarten genutzt wurde – das war eben der besondere „Kindergarten-Rucksack“, der den Aufbruch und das Zusammenpacken morgens zu einem kleinen Ritual gemacht hat. Inzwischen nutzen wir ihn auch genauso für Ausflüge.

Die Tigerrucksackliebe war beim Mini so groß, dass er zu Karneval sogar als Tiger zum Karnevalsfest in den Kindergarten gehen wollte. 🙂

…und die Mädels von Affenzahn ihn auf der Blogfamilie mit einem Tattoo von „seinem“ Rucksack sehr, sehr happy gemacht haben.

Du bist schon ein großes Kindergartenkind!

Vor einem Jahr war für den Mini bereits besonders wichtig, „groß“ zu sein. Immer wieder habe ich beobachtet, dass er unterschied zwischen Spielzeug für große und kleine Kinder oder Rutschen auf dem Spielplatz für Große und für Kleine. Wenn ich mich an meine eigene Kindheit zurück erinnere, dann war das Gross sein wollen auch immer ein wichtiger Gedanke.

Auch wenn man sich als Mama ja immer fragt, warum die Kinder nicht noch ein bißchen länger klein bleiben können – groß werden lässt sich ja doch nicht verhindern. 😉 Wir haben das dringend gewünschte „groß sein“ im letzten Jahr immer wieder mit dem Kindergarten verbunden. Der Mini strahlte immer sehr stolz, wenn er erzählt hat, dass er schon bald ein großes Kindergartenkind ist. Und dass große Kindergartenkinder auch im Kindergarten frühstücken. Und große Kindergartenkinder auch alleine im Hof Dreirad fahren dürfen. Oder große Kindergartenkinder eben auch abends mal etwas länger aufbleiben können.

Für meinen Sohn war das alles total wichtig. Den „Kindergartenkind“-Status hat er sich sehr gewünscht, und war furchtbar stolz darauf. Nicht die schlechteste Ausgangslage für die Eingewöhnung, fand ich. 🙂

Und, hat es geklappt?

Ich würde jetzt gerne schreiben, dass die Eingewöhnung nach dieser Vorarbeit ein Kinderspiel war und ganz easy-peasy lief. Das war leider nicht so. Es hat lange gedauert, und es war wirklich nicht einfach. Trotzdem glaube ich, dass diese Vorbereitung auf den Kindergarten wichtig war – denn auch wenn das „alleine dort bleiben“ für den Mini anfangs schwierig war, toll fand er den Kindergarten immer. Und das war sicherlich eine gute Basis.

Ich wünsche allen neuen Kindergartenkindern in den nächsten Wochen einen tollen Start in eine aufregende und wundervolle Kindergartenzeit!

Liebe Grüße,
Eure Tina
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