Wochenende in Bildern – 30. Juni / 1. Juli 2018

Was für ein herrliches Sommerwochende! Über mangelnden Sonnenschein können wir uns hier im Rheinland definitiv nicht beklagen… 🙂 Am Samstag haben wir nach einem gemütlichen Frühstück und dem anschließenden hektischen „Sachen zusammensuchen“ einen schönen Nachmittag im Zoo verbracht – mit zwei Kindern! Die Patentochter meines Mannes war zur großen Freude des Minis mit dabei: er fand es toll, dass er mal nicht alleine mit uns unterwegs war – und sich mit der Fünfjährigen in fast allen Entscheidungen sehr einig war. 🙂

Bei 32 Grad waren wir ein bißchen neidisch auf alle Tiere, die sich im Wasser tummeln durften. Mit den Pinguinen wäre ich ja vielleicht noch reingehüpft, die sahen soweit ganz friedlich aus. Bei den Nilpferden sah das schon anders aus…

Also lieber eine Runde auf den Spielplatz und mit den Holzkollegen turnen.

Woher nehmen Kindern eigentlich diese unerschöpfliche Energie her? Es war wirklich heiss, ein richtiger Sommertag – und die zwei tobten wie zwei Duracell-Hasen über die Klettergeräte.

Die Affen hingen auch nur phlegmatisch in der Sonne rum und hatten mein vollstes Verständnis. Der Mann wollte gern mit ein bißchen biologischem Grundwissen vor der Patentochter glänzen und hat sich mit drei Sätzen und einer Frage in eine ausgesprochen amüsante Gesprächssituation manövriert. Zumindest aus meiner Perspektive. 😉 Fazit: keine Fragen in den Raum werfen, auf die man die Antwort nicht vorher weiß. Und: erst die Info-Tafel lesen.

Nach den Affen, Krokodilen und Nilpferden haben wir auch noch diese niedliche Elefantenspitzmaus entdeckt. Die leben eigentlich in Halbwüsten – eine Erklärung, warum das Tier bei 40 Grad im Nilpferdhaus trotzdem noch unter der Wärmelampe brutzelt.

Nachdem wir noch die Pinguinfütterung angesehen haben und dem Zooshop einen Besuch abgestattet haben – mit einem 1a Wutanfall des Minis, dessen Ursache ich auch im Nachhinein nicht herausfinden konnte – hatten wir uns alle ein großes Eis auf der Rückfahrt verdient.

Der Abend war dann ziemlich schnell vorbei, obwohl der Mini noch im Auto beteuerte, gaaaaaaar nicht müde zu sein. Das galt übrigens für alle Familienmitglieder, denn wir sind im Zoo wirklich eine ordentliche Strecke gelaufen – die Kinder haben das ganz toll gemacht und hatten glaube ich einen schönen Tag.

Der Sonntag morgen begann entsprechend der frühen Bettzeit auch früh. Ziemlich früh. Der Mann und der Mini sind deshalb mit dem Laufrad zu ihrer Jungszeit aufgebrochen und bringen auf dem Heimweg Brötchen mit. Nachdem Frühstück überreden wir den Mini mit Engelszungen doch einmal unter die Dusche zu springen – und hurra, wir finden eine Lösung, wie das Haare waschen toleriert wird! Vielleicht schreibe ich darüber nochmal, das war wirklich eine sehr anstrengende Phase in den letzten Wochen.

Und weil der Mini es so sehr liebt, drehen wir danach noch eine Runde mit dem neuen Kinderfahrrad. Er macht das schon so toll, sogar das Kurven fahren und anhalten klappt immer besser.

Und weil eine Radrunde noch nicht ausreicht, legt der kleine Radlieberhaber direkt noch eine Laufradrunde hinterher und leiert uns das Versprechen aus dem Rücken, nachmittags mit dem Rad zum Geburtstag seines Onkels zu fahren. Der macht uns noch richtig fit, der kleine Mann.

Ich brauche erstmal einen Kaffee. Unsere Kaffeemaschine ist glücklicherweise wieder aus der Reparatur zurück und macht wieder den gewohnt guten Kaffee.

Der Mini zaubert in der Zwischenzeit moderne Baukunst in seiner neuen Spielecke im Wohnzimmer.

Wie versprochen brechen wir nachmittags mit dem Kinderfahrrad zu meinen Schwiegereltern auf, wo mein Schwager seinen Geburtstag feiert. Auf der Hinfahrt noch mit einer Hand auf dem Rücken, legt der Mini ein ordentliches Tempo vor – das wird ja lustig, wenn er noch sicherer fährt!

Bei Oma und Opa wird gespielt, vorgelesen, fotografiert – und zwei Stücke Erdbeerkuchen verdrückt. Aber wer so viel Fahrrad fährt, darf das auch mal.

Zu Hause werfen wir den Grill an und werfen den Rest des Gemüses aus der Biokiste als Beilage in eine Pfanne. Sehr lecker – und total schnell gemacht. Nach ein paar Diskussionen und zwei fünf Minuten-Verlängerungen können wir den Dreijährigen dann schließlich davon überzeugen, dass er wirklich müde ist. Schließlich ist er seit 13 Stunden wach und hat sicherlich 6 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Während mein Mann jetzt also gerade das Zubettbringen übernimmt, schreibe ich noch schnell den Post zu Ende, schaue einmal über meine To Do-Liste für morgen und freue mich aufs Fussball schauen mit den Nachbarn.

Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende? Weitere Wochenenden findet ihr wie immer bei Susanne auf ihrem Blog Geborgen Wachsen.

Liebe Grüße – und einen schönen Sommersonntagabend,
Eure Tina

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