1000 Fragen an mich selbst (23)

Es ist Samstag, eine neue Fragerunde steht an! Also genabgenommen ist heute Donnerstag und sich sitze in einem schönen Café und bereite den Post vor. Wenn ihr den jetzt lest, sind wir nämlich auf dem Weg zu einer Taufe! Also, los geht’s!

441: Wie persönlich ist deine Einrichtungen?

Hm. Also wir sind jetzt nicht total individuell eingerichtet, wenn das die Frage ist. Aber wir legen viel Wert auf Bilder – Familienbilder, oder Fotografien meines Mannes oder eines Freundes zieren unsere Wände. Das mag ich sehr gerne.

442: Welchen Songtext hast du jahrelang falsch gesungen?

Das ist eine witzige Geschichte. Ich bin ja im zweiten Schuljahr als „Immi“ ins Rheinland gezogen  und war ein bißchen schockiert, was den hier gefeierten kölschen Dialekt angeht. Nicht nur im Karneval, auch zum Beispiel an St. Martin wird hier sehr gern auf Kölsch gesungen. Und ich habe kein Wort verstanden… So habe ich wirklich viele Jahre gedacht, dass es beim populären Karnevalskracher „Isch bin ene Räuber“ in einer Zeile heißt: „isch lev in de Dach rin“ = ich lebe in der Dachrinne. Als Carlson-vom-Dach-Astrid-Lindgren-geprägtes Kind kam mir das kein bißchen merkwürdige vor. Richtig heisst es natürlich, „ich lebe in den Tag hinein“. 😉

443: Würdest du gerne viele Höhepunkte erleben, auch wenn du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest?

Orrrr, das sind so Fragen – das ist doch unsinnig! Man hat es ja ohnehin nicht in der Hand. Ich glaube aber eine Sache: wenn man sehr vorsichtig lebt und sehr genau darauf achtet, nicht verletzbar oder angreifbar zu sein, dann verpasst man vielleicht die großen schönen Höhepunkte des Lebens.

444: Mit wem hattest du vor kurzem ein gutes Gespräch?

Mit meinem Mann. Immer mit meinem Mann – ich liebe unsere Gespräche.

445: Was trinkst du an einem Tag vorwiegend?

*Hust*. Kaffee. Ich muss wirklich sehr darauf achten, mehr Wasser zu trinken.

446: Welches Lied hast du zuletzt gesungen?

Vor ein paar Tagen das „Schlaflied für Anne“ und „Der Mond ist aufgegangen“ für den Mini zum einschlafen.

447: Kannst du über dich selbst lachen?

Klar. Sonst müsste ich mich ja viel öfter ärgern.

448: Wann hast du zuletzt eine Kopfmassage gehabt?

Im Februar, beim Friseur.

450: Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus?

Ausschlafen, Kaffee ans Bett, ein Buch im Bett lesen, und dann: aufstehen, duschen und was schönes unternehmen!

451: Machst du manchmal ganz allein einen langen Spaziergang?

Eigentlich nicht. Also lange Spaziergänge schon, aber eben nicht alleine. Ich habe immer meinen Mann und/oder den Mini dabei.

452: Worüber hast du vor kurzem deine Meinung geändert?

Über die Toniebox. Die habe ich nämlich für überflüssigen Unsinn gehalten, bis der Mini sich total darin verguckt hat.

453: Wann wärst du am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben?

Ähm, ich verstehe die Frage nicht? Jeden Tag?!?

454: Glaubst du an eine offene Beziehung?

Nein. Ich glaube, dass früher oder später immer einer von beiden mehr Commitment und eine festere Bindung möchte. Und das führt unweigerlich zu Herzschmerz, glaube ich.

455: Welches Gesetz würdest du einführen, wenn du in der Regierung sitzen würdest?

Ich würde mir etwas zur Kinderbetreuung einfallen lassen, die Situation ist im Moment eigentlich überall schwierig. Es fehlen Plätze, und es wird aus meiner Sicht einfach zu wenig Wert auf die Betreuung von Kleinkindern gelegt – und wenn, dann liegt der Fokus aus Quantität statt auf Qualität. Erzieherinnen machen einen verantwortungsvollen Job und müssen besser bezahlt werden, Kindergärten mehr gefördert und unterstützt. Es geht schließlich um die nächste Generation. Und qualitativ gute Kinderbetreuung ist der Schlüssel zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern.

456: Was würdest du mit einer Million Euro tun?

Ah, die eine Millionen Euro -Frage. Ich würde vermutlich das meiste sinnvoll anlegen und mich über die Erträge freuen. Einen Teil würde ich verschenken, einen Teil spenden und einen Teil auf den Kopf hauen.

457: Wie hieß oder heißt dein Lieblingskuscheltier?

Mein Lieblingskuscheltier heißt Nicki und wohnt in einem Bankschließfach. Nicht weil das abgegrabbelte Tier irgendetwas wert wäre (außer ideell für mich), sondern weil ich Sorge hatte, dass es beim Umzug verloren geht. Und seitdem liegt es da. 😉 Witzige Geschichte übrigens: meine Eltern haben mir wegen meiner großen Liebe zu diesem Elefanten jahrelang erzählt, dass er regelmäßig neu bezogen werden müsste, also einen neuen Stoffüberzug bekommt. Ratet, was sie stattdessen gemacht haben? Ich bin also unwissentlich in den jähren 1979 – 1988 für wesentlich Umsätze der Firma Steiff mitverantwortlich…

458: Was war deine weiteste Reise?

Nach Australien im Jahr 2012 – das war unglaublich schön!!

459: In welcher Haltung schläfst du am liebsten?

Vor der Schwangerschaft habe ich immer auf dem Bauch geschlafen, jetzt am liebsten auf der Seite.

560: Zu wem gehst du mit deinen Problemen?

Zu meinem Mann, zu meiner Mama, zu Freunden – kommt auf das Problem an! 🙂

So, fertig! Und der Kaffee ist auch leer. Jetzt noch den Beitrag planen, und dann bin ich für heute auch schon fast fertig!

Liebe Grüße,
Eure Tina

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