1000 Fragen an mich selbst (18)

So, während ich mich heute auf der Blogfamilia amüsiere, dürfte ihr hier bei den 1000 Fragen weiterlesen! Ich liebe es ja, wenn der „geplante Beiträge“-Ordner bei WordPress schön gefüllt ist, dann war ich fleissig und habe vorgearbeitet – so wie diesen Text hier. Viel Spaß beim Lesen. Und wer ein bißchen Blogfamilia-Feeling haben möchte, wird sicherlich in meinen Insta-Storys fündig.

341: Worüber kannst du dich immer wieder aufregen?

Da gibt es durchaus ein paar Dinge. Seit ich Mutter geworden bin, rege ich mich irgendwie sehr viel leichter auf und bin schneller auf 180 – ich bin noch nicht ganz dahinter gekommen, warum das so ist. Eine Sache, mit der man mich in einer Nanosekunde auf die Palme bringen kann: wenn man sich ausschweifend zu einem Thema äußert, absolut keine Ahnung hat und trotzdem die eigene Meinung als Fakten darstellt.

Fast gleichauf damit ist übrigens das sogenannte „Mombashing“ oder eher Elternbashing, das im Sommerloch sicherlich wieder in verschiedenen Medien sehr en vogue sein wird. Es gibt ja eine ganze Reihe von Berichten, die sich mit Helikoptereltern, Attachment Parents, Elternbloggern und was-was-ich-noch-immer beschäftigen. Diese zielen meistens darauf ab, für Aufregung und Stänkerei zu sorgen und machen ansonsten nur eins: auf dem Rücken von Eltern Klicks zu generieren. Und das macht mich super wütend. Elternsein ist anstrengend. Jeder von uns muss seinen eigenen Weg und seinen eigenen Stil finden – und das ist im Spannungsfeld zwischen Job und Familie mit all seinen ganz alltäglichen Herausforderungen schon schwierig genug.

342: Kann jede Beziehung gerettet werden?

Nein. Ich glaube, dass es Dinge gibt, die man nicht zurücknehmen kann und sie eine Beziehung nachhaltig beschädigen.

343: Mit welchem Körperteil bist du total zufrieden?

Abgesehen davon, dass ich gerne fitter und ein paar Kilo leichter wäre, bin ich eigentlich ganz zufrieden mit mir. Total zufrieden bin ich mit meinen Augen, die mag ich echt gerne.

(Ich lache gerade Tränen. Die Autokorrektur hat aus „fitter“ das Wort „fetter“ gemacht und dem Satz so eine ganz neue Bedeutung gegeben, herrlich!)

344: Womit hält du dein Leben spannend?

Ich glaube eigentlich, dass das Leben per se spannend ist und gar nicht so gehalten werden muss… Ansonsten empfehle ich, ein Kind zu bekommen – dann ist dir garantiert nie wieder langweilig. Nein, im Ernst: ich versuche mich immer wieder aus meiner eigenen Komfortzone herauszubewegen und neue Dinge auszuprobieren.

345: Kannst du unter Druck gute Leistungen bringen?

Ja, das bringt mein Beruf mit sich. Ich habe zu Beginn viel Krisen- und Finanzkommunikation gemacht, da war der Zeitdruck oft sehr hoch.

346: Welche Lebensphase hast du als besonders angenehm empfunden?

Abgesehen von einem sehr stressigen und anforderndem Start ins Berufsleben in einer Stadt, die nicht meine war habe ich bisher alle Lebensphasen als angenehm empfunden.

347: Findest du andere Menschen genau so wertvoll wie dich selbst?

Ja, natürlich.

348: Hast du immer eine Wahl?

Oft. Aber nicht immer, nein. Meistens sind es aber auch die eigenen Ansprüche und Glaubenssätze, die einem keine Wahl lassen, wenn man ihnen treu bleiben möchte.

349: Welche Jahreszeit magst du am liebsten?

Frühling und Herbst. Ich bin kein Sommertyp, mit wird es ja eher schnell zu heiß…

350: Wie hättest du heißen wollen, wenn du deinen Namen selbst hättest aussuchen dürfen?

Über diese Frage habe ich mir ernsthaft noch NIE Gedanken gemacht. Warum auch? Ich mag meinen Namen.

351: Wie eitel bist du?

Hm, doch ich bin schon eitel. Ich würde niemals in einer Jogginghose durch die Stadt laufen. Außer zum Joggen. 😉 Für mich ist das fertigmachen und mich schminken aber auch Entspannung pur – wenn ich die Zeit dafür habe. Es gibt natürlich aber andere Dinge, die einfach eine höhere Priorität haben. Ich werde also natürlich selbstverständlich mit einem kranken Kind in Jogginghose und ungeschminkt zum Kinderarzt fahren. Zum Kaffeetrinken in die Stadt aber eher nicht. Wisst ihr, wie ich das meine?

352: Folgst du eher deinem Herzen oder deinem Verstand?

Eine gute Mischung würde ich sagen. 🙂

353: Welches Risiko bist du zuletzt eingegangen?

Ich habe eine Festanstellung aufgegeben und mich selbstständig gemacht.

354: Übernimmst du häufig die Gesprächsführung?

Das kommt absolut auf das Thema und die Gesprächssituation an. Im Job: ja, auf jeden Fall. Privat – hm, wenn es da nicht voran geht und das Gespräch sich immer wieder im Kreis dreht, dann ja. Ich habe ja am Mittwoch über meine Ungeduld geschrieben und die schlägt da voll zu. Mein Horror: mit mehr als 10 Personen ein Datum und eine Ausflugsziel festlegen. Ich werde allein beim Gedanken an das Hin- und Her schon kribbelig.

355: Welchem fiktiven Charakter aus einer Fernsehserie ähnelst du?

Uff. Da fällt mir ehrlich gesagt keiner ein. Vermutlich fände ich die Serie dann nervig und würde sie nicht weiterguchen – das geht einem mit Charakteren, die einem zu ähnlich sind ja häufig so.

356: Was darf bei einem guten Fest nicht fehlen?

Die richtige Mischung an Menschen, gute Musik und leckeres Essen.

357: Fällt es dir leicht, Komplimente anzunehmen?

Ja, wenn sie ehrlich gemeint und nicht creepy sind.

358: Wie gut achtest du auf deine Gesundheit?

Ich tue das definitiv und mache seit einigen Wochen sehr regelmäßig Sport – aber da ist noch Luft nach oben.

359: Welchen Stellenwert nimmt Sex in deinem Leben ein?

Never ever beantworte ich so eine Frage im Internet.

360: Wie verbringst du am liebsten deinen Urlaub?

Am Meer, mit meinem Mann und meinem Sohn. Mit gutem Wetter, viel Sonne, noch mehr Lachen und so, das alle ihre Bedürfnisse mit in der freien Zeit unterbringen können. Ich sage dann Bescheid, wenn wir das mal geschafft haben. 😉

Ihr Lieben, habt ein schönes Wochenende – viele Grüße aus Berlin,
Eure Tina
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