1000 Fragen an mich selbst (15)

…Samstag ist Fragenzeit! 🙂 Heute mache ich die 300 voll und diesmal sind wirklich ein paar sehr schöne Fragen dabei. Ich finde das immer noch ein sehr spannendes Experiment und bin gespannt, ob ich die anderen 700 Fragen auch noch durchhalte.

281: Malst du oft den Teufel an die Wand?

Nein, das liegt mir völlig fern. Ich bin eher der Typ „wir schaffen das schon“ und „cross the bridge when you come to it“. Ich finde es verschwendete Energielos ich über etwas aufzuregen, dass eventuell vielleicht möglicherweise eintrifft. Vielleicht aber auch nicht. Das heisst ja nicht, dass man sich nicht vorbereitet oder etwas sorgfältig im Auge behält.

282: Was schiebst du zu häufig auf?

Friseurbesuche. Nicht, weil ich sie nicht mag, sondern weil mein Friseur in einer anderen Stadt sitzt und das immer etwas braucht, bis ich es schaffe. Und Zahnarzttermine. Weil ich sie einfach nicht mag.

283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen?

Für mich persönlich? Nein, nicht genauso wichtig. Ich hätte ganz gerne wieder ein Haustier, wenn der Mini etwas älter ist – aber so gibt es im Moment eben kein Tier, das bei uns dazugehört und eine Rolle spielen könnte. Grundsätzlich finde ich, dass man mit allen Lebewesen respektvoll  umgehen sollte. In Bezug auf Nutztierhaltung versuche ich mit meinem eigenen Einkaufsverhalten einen Unterschied zu machen. Mir ist auch wichtig, dass der Mini von Anfang an den richtigen Umgang mit Tieren lernt – zum Beispiel Spinnen raussetzen, kleine Käfer und Schnecken beobachten, aber in Ruhe lassen.

284: Bist du dir deiner selbst bewusst?

Das ist aber eine sehr philosophische Frage. 🙂 Die mag ich ja sehr. Also, mal ganz unabhängig davon, dass man ja zunächst mal fragen könnte, ob das überhaupt möglich ist – Platons Höhlengleichnis lässt grüßen – würde ich die Frage mit ja beantworten. Ich finde es wichtig, dass man sich immer mal wieder einen Moment nimmt, um sich selbst bewusst zu werden. Man versinkt sonst im Pläne machen, umsetzen, Listen abarbeiten und alles, was den Alltag so ausmacht. Ich brauche deshalb auch immer mal wieder Zeit mit mir alleine – wenn die fehlt, werde ich schnell gestresst.

285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich?

Die Geburt meines Sohnes.

286: Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Wenn es etwas gibt, dass ich mir nicht eingestehen kann, dann kann ich es hier ja auch nicht aufschreiben? Denn dann hätte ich es mir ja eingestanden?

287: Bei welcher Filmszene musst du weinen?

Bei keiner bestimmten. Es passiert aber immer mal, dass es mich „erwischt“, aber ich kann jetzt nicht sagen, dass es bei einer bestimmten Art von Filmszenen passiert. Eben, wenn mich etwas berührt – das ist ja auch Tagesform-abhängig.

288: Welche gute Idee hattest du zuletzt?

Auf dem Kindergeburtstag Alkohol anzubieten. Also für die Erwachsenen. 😉

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289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen?

Ich teile hier auf dem Blog ja ganz viele Geschichten, große und kleine – zwar nicht mit der ganzen Welt, aber inzwischen doch schon mit einer größeren Menge unbekannter Menschen. Also: einige.

290: Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Grundsätzlich ja. Kommt aber natürlich auch auf das das „was“ an.

291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Sehr viele Dinge. 😉 Ich war mir früher wesentlich unsicherer, was mich selbst angeht.

292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Es gibt eine ganze Menge Dinge, die ich nicht erleben möchte, aber ich muss zu keinem davon sagen, dass ich sie nicht mehr erleben möchte. Dafür bin ich wirklich dankbar.

293: Gilt für dich das Mott „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?

Da musste ich jetzt eine Weile drüber nachdenken. Und ich finde, man kann das nicht so pauschal beantworten. Bei einigen Dingen gilt das sicherlich: wenn ich mir über etwas unbegründet Sorgen machen würde, wäre es sicherlich besser, dass ich es nicht weiß. Die Augen vor etwas Quasi-Offensichtlichem zu verschließen finde ich aber falsch. Beim Einkaufen beispielsweise: nicht wissen, wo das eingekaufte herkommt, Produktionsbedingungen ignorieren und sich damit gemütlich zurücklehnen: finde ich nicht richtig. Zumal man ja bei wirklich vielen Dingen eigentlich weiß, wie die Antwort auf die angestellten Fragen lauten würde.

294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Die Meinung der Menschen, die mir wichtig sind: sehr wichtig. Fremde Menschen, Bekannte oder so: nicht wichtig.

295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Uh, vermutlich eher ersteres? Ich weiß es nicht, eigentlich bin ich gar kein Träumer, glaube ich.

296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Das kommt auf meine Tagesform und das Thema an. Es gibt so ein paar Knöpfe, wenn man die zum richtigen Moment drückt: sehr, sehr leicht.

297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Das ist eine schwere Frage, denn wir sind uns ziemlich ähnlich und ticken bei vielen Dingen total gleich. In Bezug auf das Reisen vielleicht am ehesten. Meine Mutter ist ausgesprochen abenteuerlustig und war aus kulturellem Interesse schon in vielen Ländern unterwegs, die absolut keine klassischen Urlaubsländer sind. Im Jemen beispielsweise. Oder sie hat als Freiwillige an einer Ausgrabung teilgenommen und ist dafür jeden Morgen um 5 Uhr aufgestanden. Im URLAUB. Ich bewundere ihr Leidenschaft, aber für mich wäre das nichts. (Und Mama, da du das ja sicher liest: Ziele wie Jemen & Co. sind jetzt auch raus, ja?!?)

298: Wo bist du am liebsten?

Mit meinen Lieblingsmenschen zusammen.

299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Hä? Was ist denn das für eine Frage? Keine Ahnung?

300: Was ist dein Lieblingsdessert?

Ich verstehe die Frage nicht. Alle natürlich.

300 Fragen – Mensch, das ist ganz schön viel. Ich bin mal sehr gespannt, ob ich die in einem Jahr alle noch genauso beantworten würde… Wie immer findet ihr die anderen Teilnehmer alle hier bei Johanna versammelt!

Habt ein schönes Wochenende – liebe Grüße,
Tina

 

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