Hurra, der Frühling ist da! (2) – Montessori-inspirierte Aktivitäten rund um den Frühling

Ich bin mal wieder zu spät dran. Heute ist Montag, und die Montessori-Entdecker haben sich letzte Woche schon virtuell zum Montessori-Montag getroffen. Und ich sprinte heute noch schnell hinterher, ich habe es über die Ostertage einfach nicht geschafft. Vorletzte Woche ging es bereits um Bücher rund um den Frühling und Ostern, heute dreht sich alles um Aktivitäten rund um den Frühling und Ostern.

Das machen wir: draussen in der Natur

Was wir schon relativ lange machen, ist bei unseren Spaziergängen Tiere zu beobachten und zu benennen. Seit diesem Jahr haben wir auch angefangen, Tiere gezielt zu suchen und uns vorher zu überlegen, wo wir wohl welche Tiere finden werden. Das bringt ein bißchen mehr Spaß in einen normalen Parkspaziergang – und macht den Mini wirklich auch sehr ehrgeizig, wenn wir zwar Enten, aber noch nicht den gewünschten Schwan entdeckt haben.

Meistens überlegen wir uns zu Haus anhand eines Buches oder einer dieser hübschen Tierkarten (oder auch eines Schleichtieres), welche Tiere wir denn suchen wollen. Wenn wir mit den Tieren kein Glück haben – was ja durchaus mal sein kann – , dann sind unterwegs auch die Entdeckerkarten der Wunderwerkstatt immer ein Garant für hochkonzentriertes Suchen. Der Mini liebt es, damit loszuziehen und freut sich über jede Entdeckung.

Ganz neu bei uns eingezogen ist dieses Jahr eine Becherlupe, mit der man die frisch erblühten Blumen und Gräser ein bißchen genauer anschauen kann. Der Mini ist ganz fasziniert davon. Man kann sich damit natürlich auch vorsichtig einmal einen Marienkäfer oder ähnliche Kleintiere ansehen, aber das haben wir bisher noch nicht versucht. Der Mini schüttelt die Becherlupe gerne auch mal kräftig, damit warten wir vielleicht noch ein Jahr…

Das machen wir: im Garten

Bevor wir ins Haus umgezogen sind, war mir ehrlich gesagt nicht klar, wie unglaublich wertvoll ein Garten für Kinder ist. Vielleicht ist der Mini auch erst in diesem Jahr alt genug, um das wirklich zu spüren? Wir haben dieses Frühjahr auf jeden Fall mit einem kleinen Kräuterbeet begonnen und Tomaten gepflanzt. Jeden Tag wird nun ganz begeistert gegossen und gesprüht und geprüft, ob sich vielleicht schon etwas zeigt.

Der Mini war zu Beginn ja sehr skeptisch, dass in den Töpfen wirklich etwas wächst – und ist jetzt so stolz, weil die ersten grünen Sprossen zu sehen sind. Ich denke, dass wir unseren Mini-Nutzgarten im Frühling und Sommer noch etwas erweitern werden – und ich hoffe natürlich, dass wir die ausgesäten Tomaten dann im Sommer auch ernten und genießen können.

Bei uns im Garten lassen sich wegen der zahlreichen Nachbarskatzen ja nur wenige Vögel beobachten. Und wenn, dann nur ausgesprochen kurz. Was wir aber sehr zahlreich im Garten finden, sind Schnecken. Und die findet der Mini aber auch spannend: dass sie so langsam sind, wie sie eine glatte Wand hochklettern können – und dass man eben manchmal ich ein leeres Schneckenhaus findet. Ich bin noch auf der Suche nach einem Kleinkind-gerechten Buch über Schnecken, bis dahin schauen wir bei jedem Gang in den Garten nach, ob wir neue „Mitbewohner“ entdecken können.

Ich hoffe, unsere Frühlingsaktivitäten waren interessant für euch? Noch viel mehr Inspirationen und Anregungen findet ihr hier im Montagspost der Montessori-Entdecker! Wir würden und freuen, wenn ihr vielleicht dort auch noch etwas ergänzen möchtet?

Liebe Grüße,
Eure Tina

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About Kind Küche Chaos

38 Jahre alt - verheiratet - Wörter sind meine Welt - liebt die schönen Dinge des Lebens

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