1000 Fragen an mich selbst (6)

Und die nächste Runde Fragen ist fällig – mir macht es immer noch Spaß! Manche Fragen sind natürlich echt ein bißchen verrückt und schnell beantwortet, auf manchem kaue ich wirklich eine ganze Weile herum, muss ich sagen. Insofern ist es tatsächlich eine Übung, die mich jede Woche dazu bringt, über mich und meine Eigenschaften nachzudenken. Ich mag das.

101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?

Also, ich musste das jetzt erstmal googeln, denn außer „sensibel“ fiel mir zum Sternzeichen Krebs jetzt erstmal nichts ein. Google sagt noch häuslich, fürsorglich, verletzlich, emphatisch, unlogisch, irrational, wechselhaft und harmoniebedürftig. Puh, also irgendwie finde ich diese Sternzeichen-Beschreibungen ja immer sehr vielsagend. Da findet sich ja jeder irgendwo wieder, oder?

Ich bin sicherlich grundsätzlich eher ein häuslicher Typ als ein Partygirl, eher gefühlsbetont als rational – ich bin sehr lange sehr gelassen, werde dann ab einem gewissen Punkt aber schnell sehr wütend. Auf den ersten Blick scheint das zu passen – aber irgendwie finde ich mich in den hochemotionalen Beschreibungen des Krebses doch nicht hundertprozentig wieder. Dazu habe ich doch zu viel rationales, zu viel Wunsch nach Ordnung und Struktur in mir, glaube ich.

102. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

Dunkelblau. Ich mag dunkelblau einfach total gerne und habe entsprechend viel in dieser Farbe. Ich bin generell eher klassisch, was meine Kleidung angeht, habe aber eine grosse Liebe für bunte Tücher.

103. Holst du alles aus einem Tag heraus?

Nein. Diese Vorstellung finde ich auch irgendwie merkwürdig. Wie soll man denn wissen, was in einem Tag noch so alles dringesteckt hätte? Ich bemühe mich natürlich effizient zu sein und eine klare Struktur zu haben, aber „alles herausholen“? Das klingt für mich zu sehr nach dem Drang, alles bis zum Perfektionismus zu optimieren – und das ist mir fremd.

104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

Immer eine bestimmte, so lange bis sie zu Ende ist. Dann suchen wir die nächste.

105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?

Ich glaube, dass man in der Beziehung zu seinen Eltern irgendwie immer Kind bleibt, ob man das nun möchte oder nicht.

106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?

Ja. Im normalen Alltag würde mir das allerdings schwerfallen – im Urlaub aber auf jeden Fall.

107. Wer kennt dich am besten?

Mein Mann. Und meine Mutter. Und meine beste Freundin.

108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am langweiligsten?

Bügeln. Mit langem, langem, langem Abstand zu allen anderen Dingen.

109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?

Ja. Wobei – so richtig, richtig enttäuscht bin ich bisher in meinem Leben erst von einer Person. Also ist manchmal vielleicht übertrieben.

110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?

Ausschlafen, in Ruhe duschen, gemütlich mit einem – heissen – Kaffee fertig machen, bei schönstem Wetter in die Stadt fahren, alleine etwas bummeln, vielleicht in ein Museum, dann meine beiden Liebsten einsammeln und was schönes unternehmen, Zoo, Park, Eis essen, ein wunderschönes Abendessen zu Zweit.

111. Bist du stolz auf dich?

Und das ist so eine Frage. Ich weiß jetzt schon, dass ich da in den nächsten Tagen noch einige Male dran herumdenken werde… Ich glaube schon. Ich bin gerade sehr glücklich und zufrieden – und durchaus auch stolz auf das, was ich bisher geschafft habe. Das heisst aber nicht, dass ich keine Selbstzweifel hätte, das geht irgendwie trotzdem.

112. Welches nutzlose Talent besitzt du?

Ich kann immer noch den Text von viel zu vielen Rolf Zuckowski-Liedern auswendig.

113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?

Ja.

114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?

Weil es mir schmeckt. Ich bin da tatsächlich ziemlich eigen und mag viele alkoholische Getränke einfach nicht. Die, die ich mag, trinke ich aber gerne bei passender Gelegenheit.

115. Welche Sachen machen dich froh?

Sachen im Sinne von Dinge? Also Gegenstände? Ereignisse? Das ist ja schon ein ziemlicher Unterschied. Bei Gegenständen: ich mag schöne Dinge, ich schätze Dinge mit besonderer Bedeutung und einer persönlichen Geschichte.

Bei allem anderen: Zeit mit den Lieblingsmenschen. Gemeinsame Zeit, geteilte Zeit, geklaute Zeit – Hauptsache Zeit.

116. Hast du heute schonmal nach den Wolken imHimmel geschaut?

Ja, mehrmals. Sehr hübsch, kaum welche zu sehen.

117. Welches Wort sagst du zu häufig?

„Ehrlicherweise“ , „…ne?“ , „Ach was“ – mit einem gerade sprechen lernenden Kleinkind bekommt man alle sprachlichen Sünden sofort gespiegelt.

118. Stehst du gern im Mittelpunkt?

Das kommt darauf an. Es gibt Situationen, in denen das ok ist – vor allem im beruflichen Kontext beispielsweise. Ich muss jetzt aber nicht unbedingt Karaoke singen… 😉

119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Man sollte ganz generell seinen Lieblingsmenschen viel öfter sagen, dass man sie liebt. Immer wieder. Ich sollte mir wieder mehr Zeit für Bücher nehmen.

120. Sind Menschen von Natur aus gut?

Nennt mich naiv, aber ich glaube schon. Auch so eine Frage, an der ich sicherlich noch etwas länger knabbern werde, die Frage ist ja sehr philosophisch. Der Gedanke an bösartige Babys ist irgendwie eigenartig. Womit man dann bei der schwierigen Frage wäre, wie Menschen denn böse werden, wenn sie doch gut auf die Welt kommen. Spanndes Thema, vielleicht lese ich dazu noch einmal was. Ich hatte übrigens Philosophie Leistungskurs und habe das Fach geliebt.

So, schon wieder sind 20 weitere Fragen geschafft! Ich bin schon sehr gespannt, was meine bei Johanna versammelten Mitschreiber so geantwortet haben – ich liebe übrigens auch andere Formen der Beiträge wie die Videos von Halima oder die Insta-Story-Antworten!

Habt einen wunderschönen Samstag und ein tolles Wochenende,
Eure Tina

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